Die Screening Einheit Pfalz ist in der Zeit vom 16. Dezember 2011 bis einschließlich 02. Januar 2012 geschlossen.
Ab dem 03. Januar 2012 sind wir wieder in Betrieb. In dringenden Fällen sind wir über die Zentrale Stelle der KV-RLP erreichbar (Hotline Nummer → ).
Im Oktober 2011 startete unser Mammobil in der Südpfalz an der Klinik in Kandel!
Unsere Mammographie Einheit auf Rädern begann den Betrieb am Dienstag den 04. Oktober 2011 an seinem Standort an der Asklepiosklinik in Kandel und steht dort für 1 Jahr den Klientinnen aus der Südpfalz, die am Mammographie Screening Programm teilnehmen möchten, zur Verfügung.
Das Mammobil mit neuester Technologie und der bekannten angenehmen Atmosphäre wird im Gegensatz zur 1. Screening Runde nicht mehr mehrere Standorte in der Südpfalz anfahren sondern am Klinikum in Kandel stationär bleiben.
Dies hat für die Teilnehmerinnen mehrere Vorteile:
- Die Klientinnen und ihre Begleitpersonen können bequem und unkompliziert die sanitären Anlagen sowie die Caferteria im Klinikum nutzen.
- Durch die stationäre Anbindung können wir unser leistungsfähiges digitales Netzwerk nutzen, mit dem wir stabil und zeitnah sämtliche Aufnahmen an die Befundstationen und ins zentrale Bildarchiv versenden können. Außerdem kann unser Praxisverwaltungssytem für die Dateneingabe der Klientinnen mit einem deutlich stabileren Zugang und einer höheren Geschwindigkeit eingesetzt werden.
- Alle Klientinnen aus der Südpfalz können fortlaufend termingerecht eingeladen werden. Diejenigen Frauen die den 1. Termin nicht wahrnehmen können haben die Möglichkeit den 2. Termin zu nutzen, zu dem Sie automatisch ca. 3 Wochen nach der Ersteinladung nochmals eingeladen werden.
Mit unserem zertifizierten Screening Zentrum auf Rädern haben wir 6 Standorte in der Pfalz an denen Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr am Früherkennungsprogramm teilnehmen können.

Am pinkfarbenen Logo des Mammographie-Screening Programms kann man in Kandel die 14 Meter lange und 20 Tonnen schwere High-Tech Untersuchungseinheit sehen. Sie ist sehr komfortabel ausgestattet mit einem Warteraum und einer kleinen Anmeldung, einem Untersuchungsraum mit 2 Umkleidekabinen sowie einem Aufenthaltsraum einschließlich Küche für unsere Mitarbeiterinnen.


Die eingeladenen Frauen finden in unserer mobilen Untersuchungseinheit den gleichen hohen technischen Standard der Ausrüstung, die gleiche kompetente Betreuung und die gewohnte freundliche Umgebung angeboten wie in den stationären Screening-Zentren.
Wir setzen auch in Kandel ein digitales Vollfeldsystem neuester Technologie ein, das mehrere Vorteile hat:
- Die Strahlenbelastung für eine Teilnehmerin ist bei der digitalen Vollfeld-Mammographie im Mammobil im Vergleich zu den herkömmlichen analogen Mammographie-Geräten um ca.40% niedriger.
- Die bei uns eingesetzten digitalen Vollfeldsyteme bieten die beste verfügbare Bildqualität mit der höchsten Auflösung die es aktuell gibt.
- Die Untersuchungszeiten können mit dieser Technologie sehr kurz gehalten werden.
Wenn Sie sich einen persönlichen Eindruck von unserem mobilen Screening Zentrum in Kandel machen möchten sind Sie dort ab Oktober 2011 jederzeit willkommen.
Alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik Untersuchung.
Gute Note für Zusammenarbeit zwischen Mammographie-Screening und zertifizierten Brustzentren
16.12.2010 Gemeinsame Presseinformation
Ärzte aus dem Mammographie-Screening-Programm und aus den zertifizierten Brustzentren zeigen sich sehr zufrieden mit ihrer Zusammenarbeit. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie und der Arbeitsgemeinschaft Zertifizierter Brustzentren gemeinsam durchgeführt wurde.
Der Umfrage zufolge, die auf einer Befragung der Leiter zertifizierter Brustzentren und der Programmverantwortlichen Ärzte im Screening basiert, schätzen beide Seiten die Kooperation. Insbesondere die wöchentlich stattfindenden gemeinsamen Fallkonferenzen, in denen die Brustkrebsfälle vor und nach der Operation gemeinsam besprochen und beraten werden, kommen bei den Ärzten gut an: 85 Prozent der befragten Ärzte aus den zertifizierten Brustzentren und 90 Prozent der Programmverantwortlichen Ärzte gaben den Fallkonferenzen die Note sehr gut oder gut.
Von Seiten der zertifizierten Brustzentren wird die hohe Qualität der Abklärungsdiagnostik bei Frauen mit Verdacht auf Brustkrebs in den Screening-Einheiten hervorgehoben. 87 Prozent der befragten Brustzentren bewerten die Qualität mit sehr gut oder gut. Die Screening-Ärzte loben vor allem die schnelle und unkomplizierte Kommunikation: Der Erreichbarkeit der Klinikärzte geben 95 Prozent der Kollegen aus dem Screening die Note sehr gut oder gut.
Gefragt nach möglichen Verbesserungen, wünschen sich beide Seiten vor allem eine vereinfachte Möglichkeit zur Teilnahme an den Fallkonferenzen. Brustzentren und Screening-Einheiten schlagen vor, die wöchentlichen Treffen auch per Videokonferenzen durchführen zu können.
Die Befragung zeigt nach Ansicht von Dr. Wolfgang Aubke, Beiratsvorsitzender der Kooperationsgemeinschaft Mammographie, dass es mit dem Mammographie-Screening gelungen ist, erfolgreich eine gut funktionierende Schnittstelle zwischen ambulantem und stationärem Bereich zu schaffen. „Insbesondere mit der Einführung der wöchentlichen Fallkonferenzen sind Strukturen geschaffen worden, auf deren Basis sich eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit weiterentwickeln kann. Davon profitieren vor allem die Patientinnen“, so Aubke.
Professor Thomas Beck, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Zertifizierter Brustzentren, betont: „Insgesamt sind die Ergebnisse der Befragung sehr erfreulich und zeigen, dass die anfangs schwierige Schnittstelle zwischen den zertifizierten Brustzentren und dem Mammographie-Screening deutlich verbessert werden konnte. Dennoch zeigen die Ergebnisse der Befragung auch, dass noch Verbesserungspotenziale in der Zusammenarbeit vereinzelt bestehen, die unbedingt noch weiter bearbeitet werden müssen. Dies betrifft insbesondere punktuelle Schwierigkeiten in einzelnen Screening-Regionen.“
Beide Seiten werden sich gemeinsam im kommenden Jahr mit weiteren Vorschlägen zur verbesserten Zusammenarbeit zwischen dem Mammographie-Screening und den zertifizierten Brustzentren beschäftigen. Die Möglichkeit einer Fallkonferenz per Video soll im kommenden Jahr auf den Weg gebracht werden.
Presseinfo Studie Brustzentren vom 16.12.2010 (pdf, 13 KB)
Pressemitteilungen
Regierung lobt Mammographie-Screening-Programm als „Goldstandard“
Deutscher Bundestag auf Kleine Anfrage vom 15.10.2010 (pdf, 83 KB)
Erster Qualitätsbericht belegt hohen Standard im
Mammographie-Screening-Programm
Presseinfo Qualitätsbericht vom 27.8.2010 (pdf, 34 KB)
Presseschau Kooperationsgemeinschaft vom 30.8.2010 (pdf, 737 KB)
Qualitätsbericht Mammographie 2005-2007 (pdf, 2,05 MB)
Gemeinsame Presseerklärung
des Bundesministeriums für Gesundheit,
des Bundesumweltministeriums und
der Kooperationsgemeinschaft Mammographie
Pressemitteilung vom 18.5.2010 (pdf, 31 KB)
Vortrag Prof. Wallwiener "5 Jahre Mammographie-Screening" vom 18.5.2010 (pdf, 34 KB)
Erster Evaluationsbericht über das Mammographie Screening in Deutschland
Pressemitteilung vom 21.September 2009
Pressemitteilung (pdf, 50 KB)
Evaluationsbericht 2005-2007 Mammographie Screening
(pdf, 1268 KB)
Hohe Akzeptanz des Mammographie-Screenings in Deutschland
Pressemitteilung zu den Ergebnissen der ersten repräsentativen Studie in Deutschland (Frauenarzt 6/2009)
Pressemitteilung zur Studie - 6.2009 (pdf, 272 KB)
Broschüre Mammographie-Screening
Für alle, die sich umfassender über das Mammographie Screening Programm informieren möchten, gibt es eine interessante aktuelle Broschüre, die wir Ihnen hiermit zur Verfügung stellen.
Informationsbroschüre Mammographie Screening 2009 (pdf, 219 KB)