Was passiert, wenn die Mammographie auffällig ist?

Bei etwa 5 Prozent aller Frauen zeigt die Mammographie Auffälligkeiten, die eine weitere Untersuchung erforderlich macht. In diesem Fall wird die Frau innerhalb einer Woche zu der so genannten Abklärungsdiagnostik eingeladen. Diese Einladung ist kein Grund zur Beunruhigung, da nicht jede Auffälligkeit auf einen bösartigen Tumor schließen lässt. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass 80 Prozent der Frauen, die wegen einer auffälligen Mammographie erneut eingeladen werden, nicht an Brustkrebs erkrankt sind. Bei diesem zweiten Termin bespricht der Programmverantwortliche Arzt (PVA) mit der Frau die Röntgenaufnahmen und informiert sie über die weiteren Untersuchungen, die er für notwendig hält. Diese Untersuchungen werden soweit dies möglich ist noch am gleichen Tag durchgeführt. Falls Gewebeproben erforderlich sind, erhält die Patientin das abschließende Ergebnis in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen nach Durchführung dieser Maßnahme. Sollte sich der Verdacht auf eine Krebserkrankung bestätigen, bespricht der Arzt in Zusammenarbeit mit dem betreuenden Frauenarzt das weitere Vorgehen mit der Patientin. Bei dem Abschlussgespräch kann gerne auch eine Vertrauensperson mit dabei sein.