Die Hotline für Rheinland-Pfalz
06321 / 967 4040
 
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oder per Fax: 06321 / 893 206

Programmverantwortliche Ärzte

Dr. med. Jürgen Roth · Thorsten Illmann
Dr. RothThorsten Illmann
Bremserstraße 88 · 67063 Ludwigshafen
info@mammographiescreening-pfalz.de

Weitere Infos auch unter
www.radiologie.de
www.gut-informiert.de

Daten und Fakten rund um das Mammographie-Screening Programm und Brustkrebs

  • Die Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens an Brustkrebs zu erkranken liegt zwischen 10 und 12%. Frauen mit Brustkrebs in der direkten Verwandtschaft haben ein deutlich höheres individuelles Risiko.
  • Das Risiko steigt etwa ab dem 40. Lebensjahr steil an und ist zwischen 50 und 70 am höchsten. In begrenztem Umfang kann jeder sein eigenes Risiko verringern, indem Übergewicht und Hormoneinnahme nach der Menopause minimiert werden und sportliche Aktivität betrieben wird.
  • Eine Senkung der Brustkrebssterblichkeit in der Altersgruppe der 50 bis 70jährigen Frauen ist bisher nur für die Früherkennungsmammographie bewiesen, nicht für den Ultraschall oder die Tastuntersuchung. Der Ultraschall ist jedoch eine wertvolle Ergänzung im Rahmen der Abklärungsdiagnostik bei Auffälligkeiten.
  • Eine regelmäßige Teilnahme am Mammographie-Screening kann die Entstehung von Brustkrebs nicht verhindern, verbessert aber die Chance, Brustkrebs so früh und klein zu entdecken, dass er besser behandelbar ist.
  • Mammographie-Screening wird bei unseren Europäischen Nachbarn bereits seit vielen Jahren erfolgreich betrieben, ist von der WHO empfohlen und hat in den jeweiligen Ländern die Sterblichkeit an Brustkrebs um bis zu 35% gesenkt.
  • Der momentane Stand der Wissenschaft ist in der Stufe-3-Leitlinie "Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland" zusammengefasst:
    2. Auflage 2008 ISBN 978-3-88603-931-9 - W. Zuckschwerdt Verlag GmbH, München
  • Die Teilnahme am Mammographie-Screening ist freiwillig. Die Kosten werden von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei den privaten Krankenversicherungen erfolgt die Abrechnung auf dem üblichen Wege.
  • Etwa 95% der untersuchten Frauen haben keine Auffälligkeiten, lediglich etwa 5% müssen noch einmal zu weiteren Untersuchungen kommen. Weniger als 1% haben einen bösartigen Befund, der  mit Hilfe dieses Programms häufig in einem sehr kleinen Stadium gefunden werden kann.

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